LOKSITE, Büroturm Mannheim
Bei dem von Diringer & Scheidel ausgelobten Architekturwettbewerb erzielte unser Konzept den 1. Preis. Als neue Landmarke bildet der 13-geschossige Bürobau ein markantes Entree ins Glückstein-Quartier.
Entsprechend repräsentativ und einladend wirkt der Eingangsbereich. Blickfang ist die prägnante, gleichzeitig filigrane Fassade, deren Struktur sich jeweils über zwei Ebenen erstreckt. Das betont die vertikale Proportion und lässt die Innenraumnutzung in ihrer Flexibilität und Funktionalität erkennen. Das 54 Meter hohe Verwaltungsgebäude wird von dem sechsgeschossigen Bürokomplex mit begrünter Mitte eingefasst.
Wohnhochhaus Aldi Süd Köln
In Köln-Nippes entwickeln wir mit Aldi Süd den neuen Quartiersbaustein Nippeser Tor als Antwort auf die Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“.
Entstehen soll ein klimagerechtes Mixed-Use-Gebäude mit Raum für gewerbliche Nutzung im zweigeschossigen Gebäudesockel und ca 90 Wohnungen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den neuen grünen Gemeinschaftsflächen Innen und Außen sowie optimierter Infrastruktur in direktem Anschluss an den von der Stadt Köln geplanten GrünZug Nippes.




Mixed-Use High-Rise an der Rheinschiene
Für die Quartiersentwicklung eines ehemaligen Industrieareals sollen unterschiedliche Lebenstypen und -phasen miteinander verbunden werden.
Unsere Machbarkeitsstudie reagiert flexibel auf wechselnde Anforderungen und sieht unterschiedliche Gebäude- und Wohnungstypen vor. Die Gebäudeform vernetzt die verschiedenen Nutzungsbereiche und ermöglicht eine lebendige Durchmischung von Wohnen und Arbeiten im Rahmen eines urbanen Mixed-Use-Konzepts.
Die Fassade moduliert sich vertikal und horizontal und bildet Zonen für Begrünung, Beschattung und gemeinschaftliche Treffpunkte. Entsiegelte Flächen, begrünte Dächer und Fassaden, Regenwasserfiltration sowie Photovoltaik verbessern das Mikroklima, fördern Biodiversität und stärken die ökologische Qualität des Quartiers.
Holzhybrid Hochhaus Bezirksregierung Düsseldorf, Green Side
Für die Bezirksregierung in Düsseldorf auf dem Campus Golzheim, direkt am Kennedydamm, ist der Neubau eines „zweiten Regierungssitzes“ geplant.
Unser Wettbewerbsbeitrag Green Side formuliert nach außen das neue Verständnis einer nachhaltigen Baukultur und setzt einen unverwechselbaren Akzent als grüne Landmarke.
Während die Baukörper (Hochpunkt und Langhaus) nach Außen sichtbare, städtebauliche Beziehungen bilden, gestalten wir mit einem durchgehenden begrünten Außenraum die erfahrbare Verbindung zwischen Turm und Sockelbereich. Dieser grüne Außenraum Green Side zwischen den Bauteilen verbindet durch gemeinschaftlich nutzbare Einrichtungen die Baukörper miteinander.
Für die neu geplanten Gebäude der Bezirksregierung in Düsseldorf ist eine Holzhybridkonstruktion vorgesehen. Dabei werden alle erdberührten Bauteile aus Stahlbeton gefertigt. Die weitere Konstruktion der oberirdischen Geschosse ist als Holzkonstruktion geplant, dabei bestehen die Deckenebenen aus einer Hybridkonstruktion aus Holz und Beton.
Planungsbeteiligte: Werner Sobek, Pirmin Jung


Holzhybrid Hochhaus Stadtwerke München, Green Gate
Das Green Gate ist der Wettbewerbsentwurf zweier Hochhäuser für die Stadtwerke München. Mit Höhen von 60 und 40 Metern bilden sie eine markante Torsituation und eine neue Landmarke im Westen der Stadt. Als Holzhybrid-Hochhäuser in Stahlbeton-/Holzbauweise erfüllen sie hohe Cradle-to-Cradle-Kriterien und stehen für einen verantwortungsvollen öffentlichen Bau.
Die Neubauten markieren den Übergang zwischen urbanem Raum und einem verkehrsberuhigten Wohnquartier am Park. Der Entwurf versteht das Gebäude als Rohstoffdepot: Materialien sind sortenrein trennbar, recycelbar und dokumentiert, wodurch ein nahezu klimaneutraler Lebenszyklus ermöglicht wird.
Planungsbeteiligte: DRESO, GREEENBOX
Finanzministerium Düsseldorf, NRW Bank
Als Tor zur Stadtmitte betont das hohe, schlanke Profil den neuen Eingang zum Regierungsviertel in Düsseldorf. Das Ensemble aus Atrium- und Hochhaus überzeugt durch strukturelle Klarheit, attraktive Freibereiche und eine symbiotische Verflechtung der Nutzungen. Die transparente, offene und einladende gestaltete Sockelzone soll einen fließenden Übergang von der westlichen Rheinpromenade zum östlich gelegenen Grundstück der NRW Bank schaffen, indem es die schwungvolle konkave Figur der Haroldsbucht aufnimmt.
Das Entwurfskonzept des Finanzministeriums vermittelt eine Kombination aus Präsenz und Zurückhaltung. Dies spiegelt sich auch in der Fassadengestaltung wider. Sie zeigt einerseits eine klare, grundsätzliche Haltung, andererseits wirkt sie elegant und fein gegliedert.
Beide Hochhäuser bieten multifunktionale Nutzungsmöglichkeiten und Raum für die öffentlichen Bereiche Bibliothek, Gastronomie sowie Kongress- und Besprechungsflächen.




