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Neubau und Grundsanierung Lehr- und Institutsgebäude


1. Preis Realisierungswettbewerb 2009

Geplante Fertigstellung: 07/2015

Der Fachbereich „Bauingenieurwesen und Kompetenzzentrum Bau M-V“ der Hochschule Wismar wird aktuell um ein Lehrgebäude erweitert. Bei dem Erweiterungsbau handelt es sich um den Abbruch und die Sanierung bestehender Gebäude, sowie die Ergänzung um einen Neubauteil. Die Gebäudeteile werden baulich und funktional miteinander verbunden. Deren Anordnung und die einheitliche Fassade geben dem Erweiterungsbau eine neue Adresse und Identität.

Der Ort - ein Kontinuum
Der gläserne Gebäuderiegel bildet die neue Adresse für den Fachbereich Bauingenieurwesen. Der Neubau positioniert sich vor die bestehenden Baukörper und verzahnt sich mit ihnen. Vor dem Gebäude wird Raum für einen Platz geschaffen, der dem neuen Gebäuderiegel eine hohe Aufmerksamkeit verleiht und die identitätsstiftende Wirkung verstärkt. Gleichzeitig wird der Außenraum als Kontinuum begriffen. Er bildet die Verknüpfung von Campus und Landschaftsraum: Wege und Sichtbeziehungen werden gestärkt, historisch gebaute Strukturen beibehalten. Die neue Platzgestaltung führt eine Anbindung der bislang isolierten Mensa herbei.

Miteinander der Disziplinen
Die zurückspringende Geste des Neubaus bezieht die Nachbarbebauung in den stadträumlichen Kontext ein. Ziel ist ein gebautes Miteinander der Disziplinen.
Transparente Fassaden geben einen Einblick in Forschungstätigkeiten und öffnen sich bewusst dem Außenraum. Zusammengehalten wird die gewonnene Einheit von Neubau und bestehenden Gebäuden durch ein durchlaufendes Fassadenband.

Funktionen - kurze Wege - großzügige Arbeitsfelder
Der Fachbereich wird künftig über einen zentralen Eingang vom neu entstandenen Platz her erschlossen. Das neue Foyer fungiert als Gelenk zwischen Alt- und Neubau, von dem aus alle Arbeitsbereiche zugänglich werden.


Projektdaten
Bauherr: Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern Geschäftsbereich Schwerin 
Wettbewerbsentscheidung: 12/2009
Baubeginn: 11/2011

geplante Fertigstellung: 2015
LPH: 1-8
Bruttogeschossfläche: 5.851 qm

Bruttorauminhalte: 33.171 cbm

Entwurf: Reinhard Lepel, Architekt BDA
Mitarbeiter: Steffen Huss (Projektleitung), Angelina Bolten, Matthias Silberkuhl, Andres Payk, Julian Puchmüller, Natalie Gargro

Bauleitung: Heske Hochgürtel Lohse, Waren
Objektplanung: Lepel & Lepel
Oberbauleitung: Lepel & Lepel
Tragwerksplanung: Krebs und Kiefer, Karlsruhe
Brandschutz: Krebs und Kiefer, Karlsruhe
TGA: Inros Lackner AG, Rostock
Bauphysik: Krebs und Kiefer, Karlsruhe
Landschaftsarchitekt: Proske | Landschaftsarchitektur, Schwerin
Visualisierung: Lepel & Lepel