Competitionline sprach mit Reinhard Lepel
3. Platz in NRW im competitionline Bundesländer-Ranking
LEPEL & LEPEL hat mit seinen Wettbewerbserfolgen im vergangenen Jahr den dritten Platz im competitionline Bundesländer-Ranking unter den Architekturbüros in Nordrhein-Westfalen belegt. Competitionline-Redakteuer sprach mit Reinhard Lepel, der seit über 30 Jahren die Architekturwettbewerbe bei LEPEL & LEPEL mitverantwortet.
Fünf unserer Wettbewerbserfolge gingen in die NRW-Wertung mit ein:
- Umnutzung und Umgestaltung Versöhnungskirche Ev. Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide (2. Preis)
- Neubau Hauptfeuerwache Düren (3. Preis)
- Umbau Rupprecht-Haus in Gevelsberg (Anerkennung)
- Neubau Analytikgebäude Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr (Anerkennung)
- Ev. Kirchengemeinde Opladen – Umbau und Erweiterung Gemeindehaus Bielert (Anerkennung)
Competitionline: Welche beiden Wettbewerbserfolge aus NRW liegen Ihnen besonders am Herzen? Und warum?
Reinhard Lepel: Besonders haben wir uns über den 2. Preis für die Umgestaltung der Versöhnungskirche in Dellbrück gefreut. Wir sind überzeugt, dass viele Gemeinden ihr räumliches Potential besser nutzen sollten.
Die Aufgabe in diesem wunderbaren Gebäude, einen offenen Raum zu schaffen, der nicht nur kirchlichen Zwecke zur Verfügung steht, finden wir als Aufgabe vorbildlich.
Hier als Architekt*innen und Innenarchitekt*innen einen wesentlichen Beitrag zu leisten, wie Transformation von bestehenden Räumen gelingen kann, ist die Aufgabe der Stunde. Davon sind wir überzeugt.
Das 2. Wettbewerbsergebnis, das uns sehr bestätigt und ermutigt hat, ist die gute Platzierung für den Neubau der Feuerwache in Düren. Seit Jahren beschäftigen wir uns hier mit den komplexen Anforderungen dieser kritischen Infrastruktur.
Die Menschen, die diesen Dienst für die Gesellschaft leisten, haben unseren ganzen Respekt und verdienen bestmögliche räumliche Bedingungen.
Unsere langjährigen Erfahrungen zu Organisation und internen Abläufen von Feuerwachen und Rettungsdiensten planerisch einzubringen sowie auf dem jeweils unverwechselbaren Ort umzusetzen, ist für uns überaus spannend und gesellschaftlich höchst relevant.
Competitionline: Und natürlich auch die andere Seite der Medaille: Gibt es einen zweiten, dritten (…) Platz, bei dem Sie ein wenig „enttäuscht“ sind, dass es nicht für den ersten Platz gereicht hat?
Reinhard Lepel: Ja natürlich spielt neben Freude zu den Preisträgern zu gehören, auch immer Enttäuschung mit, nicht ganz vorne dabei zu sein.
Jeden Wettbewerb wollen wir gewinnen und umsetzen. Das ist der Anspruch.
Wenn uns eine Wettbewerbsaufgabe nicht reizt, nicht relevant erscheint oder unprofessionell organisiert wird, nehmen wir nicht teil.
Unser Planungsteam lernt aus jedem Wettbewerb. Der Vergleich zu dem Knowhow der Kollegen ist für uns auch immer Gradmesser und Ansporn, sehr gute Arbeit zu leisten.
Wir wissen auch, dass einige unserer besten Entwürfe nicht prämiert wurden, aber für uns selbst wichtig und wertvoll waren. Trotzdem gehören auch diese Entwürfe, Ideen und Konzepte zum Gesamtwerk unseres Büros dazu.