Rathaus Arnsberg

Realisierungswettbewerb zur Sanierung – klimaneutral und offen

Vom Verwaltungssitz zum offenen Rathaus

Bekenntnis zum Bestand
Bei dem Entwurf steht das Bekenntnis zum Bestand klar im Mittelpunkt. Sowohl räumlich als auch ästhetisch findet sich hier eine Qualität, die für die Zukunft sehr gut von uns nutzbar gemacht werden kann. Dementsprechend werden überzeugende Details herausgearbeitet und das Ensemble mit so zurückhaltenden wie wirksamen Eingriffen für heutige und zukünftige Anforderungen qualifiziert.

Starke Details, stimmige Funktionalität
Die Fassaden beider Baukörper sind auch nach der Sanierung ganz ihrem Erbe der 60er Jahre verschrieben: streng in der Form, stark in den fein ausgearbeiteten Details. Am Hochhaus sind Fensterbänder mit schlanken Profilen zwischen Brüstungen gesetzt, die aus einer modernen Interpretation des Waschbetons gefertigt sind. Das filigrane Fassadenraster wurde aus den Stützen des Bestandbaus entwickelt und ermöglicht große Flexibilität hinsichtlich der Raumaufteilung im Inneren. Mit einer Prallscheibe schließen die Fenster absolut bündig mit der Brüstung ab und verleihen dem Gebäude so eine selbstbewusste, klassische Erscheinung, die stark auf die Entstehungszeit des Rathauses verweist.
 

    Bauherr
    Stadt Arnsberg
    Ort
    Arnsberg
    Handlungsfeld
    Wettbewerbsentscheid

    Entwurf
    Reinhard Lepel, Architekt BDA

    Mitarbeiter
    Michael Dolinski, Alexander Meyer, Janik Lügtenaar, Ivana Gavranovic

    Landschaftsarchitektur
    urbane gestalt