1. Preis Realisierungswettbewerb
Altarraum
Überstrahlende Helligkeit durch Licht und reines Weiß führen den Duktus des Kirchenraumes weiter und heben die Raumgrenzen des Altarraumes zugunsten eines atmosphärischen Lichtraumes auf.
Prinzipalstücke
Alle Stücke basieren auf der Urform für Mensch: Stele.
Darsteller im Kirchenraum: Im weiten durch Weiß und Licht abstrahierten Altarraum sind sie als Figuren des "Liturgischen Spiels" auszumachen.
Altar
Der Altar als Zentrum des Altarraumes: geschichtet, raumgreifend.
Das ihn durchdringende Licht der Umgebung bindet ihn ein in den österlichen Auferstehungsgedanken und evoziert den Wechsel vom Opfertisch zum Abendmahltisch.
Das Abtragen des Tisches ist ein einfacher, fast archaischer Vorgang:
Schicht um Schicht werden die Holzplatten aufgehoben, an der
Rückwand nebeneinander aufgestellt und bilden so einen adäquaten Bühnenraum.
Ambo
Die Stele markiert den Sprechort.
Sie bietet dem Sprechenden Halt ohne ihn von der Gemeinde ab zu schirmen.
Taufbecken
Der bescheidene nahbare Gestus der dritten Figur ermöglicht die beständige Annäherung an das Taufgeschehen.
"ICH HABE DICH BEI DEINEM NAMEN GERUFEN. DU BIST MEIN."
Podeste
Den 3 liturgischen Orten werden 3 Podeste zugeordnet: Taufe, Verkündung, Abendmahl.
Die vorhandene Stufenanlage wird aufgefüllt, so dass der Altar aus der Tiefe des Altarraumes nach vorne zur Gemeinde rückt. Zusätzlich ermöglicht die unterste Podestebene einen zweiten Sprechort in der Mittelachse des Raumes.
Projektdaten
Bauherr: Evangelische Luthergemeinde, Düsseldorf
Wettbewerbsentscheidung: 10/2009
Baubeginn: 03/2010
Fertigstellung: 04/2010
Generalplaner: Lepel plus Generalplanungsgesellschaft mbH, Köln
Entwurf Innenarchitektur: Monika Lepel, Innenarchitektin BDIA
Fotos: Jens Kirchner
Visualisierung: Lepel & Lepel Architektur, Innenarchitektur



